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Das Ende der Herbstmeisterschaft

geschrieben am Mittwoch, 19. Dezember 2007 | 09:42 Uhr von Gonzo (gonzo@bet-austria.com)

BundesligenDie Zusammenfassung der nun gespielten Herbstmeisterschaft kann kurz in wenigen Worten ausgeführt werden: so eng zusammen überwinterten die Teams an der Spitze wohl selten. Gerade einmal 2 Punkte trennen die ersten 5 Teams, also genau die Hälfte der Liga, voneinander. Gleich 3 Teams führen die Tabelle punktegleich an, so hat ausschließlich die Tordifferenz über die Winterkrone entschieden. Diese darf sich das Team von Sturm Graz aufsetzen, die uns durch erfrischenden Offensivfußball durchaus begeistern konnten. An zweiter Stelle findet sich Meister Salzburg wieder, gleich dahinter Herbstmeister Austria Wien.
Rapid Wien und Aufsteiger LASK lauern direkt dahinter, auch Mattersburg und sogar Ried (8 Punkte hinter der Spitze) haben noch theoretische Chancen, im Frühjahr ganz nach vorne zu stoßen.
Es ist also sehr spannend. Das traurige daran ist nur, dass "spannend" nicht immer gleichbedeutend mit "hochwertig" ist. Denn die Spiele waren nur teilweise auf hohem Niveau, eher sorgen die "Versager" der Spitzenteams für Aufsehen und nicht tolle Spielzüge oder hohes Tempo. Allein die Tatsache, dass mit Salzburg ein Team ganz vorne mit dabei ist, welches in Auswärtsspielen, und davon hatten sie nicht weniger als 12, nur ein einziges gewinnen konnten.
Auch die Austria zeigt, nach gelungenem Start, enorme Schwächen, aus den letzten 10 Spielen wurden nur 2 mal die vollen 3 Punkte mitgenommen, erstellt man aus diesen 10 Spielen eine Tabelle, rangiert die Austria dort nur auf Rang 7.
Rapid hat in diesem Herbst den Status "Heimmacht" leichtfertig abgegeben. Chancen, die Tabellenführung zu übernehmen, waren einige da, genutzt wurden sie nicht oder nur kurzfristig. Als bittere Höhepunkte seien da die beiden Heimniederlagen gegen Sturm Graz (1:5) und Altach (0:2) genannt.
Dass der LASK als Aufsteiger auf Platz 5 liegt, und bis zum letzten Spiel sogar noch die Chance auf die "Winterkrone" hatte, ist auch nicht gerade ein positives Zeugnis für die Spitzenteams.
So kann man trotz der knappen Tabellensituation eine Prognose aufstellen, die eine hohe Wahrscheinlichkeit besitzt, auch einzutreffen: nämlich einen Meister Salzburg. Denn nach wie vor ist die Mannschaft zu Hause fast nicht zu schlagen (das gelang nur der Austria), und die Auswärtsserie der Sieglosigkeit konnte in den letzten Runden im Herbst gebrochen werden. Sollten die Salzburger also ihre Heimstärke bewahren können (und das werden sie wohl), genügt in der Auswärtsbilanz eine kleine Steigerung, und wir werden auch im EM-Jahr 2008 einen Meister Salzburg haben. Einen österreichischen Meister, bei dem nicht gerade auf den österreichischen Weg mit österreichischen Spielern gesetzt wird.

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